Meine
ArbeitsprinzipienDas dialogische Prinzip
Um Neues zu lernen und sich zu entwickeln, braucht der Mensch ein vertrauenswürdiges
und „ansprechbares“ Gegenüber. Ich verstehe meine Arbeit als einen Dialog
zwischen Ihnen, der mehr über sich erfahren und sich besser ausdrücken will,
und mir, der ich Ihnen meine Fachkompetenz und Erfahrungen zur Verfügung
stelle. Ich bin also nicht der Ratgeber, der Ihnen sagt, wo es lang geht,
sondern ein aktiver Gesprächspartner - jemand, der Ihnen genau zuhört, der
Ihre Sichtweise verstehen lernt, der Sie aber auch zum Perspektivwechsel
und zu alternativen Handlungsansätzen anregt.
Das potenzialorientierte Prinzip
Wer regelmäßig beim Sprechen heiser wird, wer sich in Diskussionen leicht
in die Ecke drängen lässt oder wer vor einem Auftritt Panikattacken bekommt,
der beginnt schnell zu denken, das er „ein Problem hat“. Als Impuls zur
Veränderung ist ein gewisses Problembewusstsein hilfreich. Wer sich aber
dann auf den Weg macht, sollte mehr auf Potenziale als auf Probleme achten.
Es geht dabei um schlummernde, also bislang ungenutzte und unentwickelte
Potenziale, aber auch um ineffizient genutzte Potenziale. Sie werden überrascht
sein, wieviel mehr Sie können, als Sie denken.
Das pragmatische Prinzip
Mir ist wichtig, dass Sie durch unsere gemeinsame Arbeit von Anfang an konkrete,
im Alltag umsetzbare Einsichten gewinnen. Damit Reflexion nicht zum Dauerblick
in den Rückspiegel wird, stelle ich immer wieder den Bezug zum Alltag und
zur konkreten Situation her. Indem Sie hier und jetzt von Ihrem gewohnten
Denken und Handeln abweichen und Neues erproben, wecken Sie kreative Kräfte
und regen Veränderungsprozesse an. Ein wichtiges Gespräch mit Ihrem Vorgesetzten,
ein Auftritt auf dem runden Geburtstag eines Bekannten, die Teambesprechung
– es gibt viele Gelegenheiten, neue Einsichten praktisch anzuwenden.
Das entwicklungsorientierte Prinzip
Viele Probleme komplizieren sich deswegen so enorm, weil Menschen versuchen,
in einem Sprung ans Ziel zu kommen, statt die „kleinen“ zielführenden Lernschritte
zu gehen. Manche Dinge brauchen jedoch einfach Zeit. Für mich bedeutet das:
Schwierigkeiten gelten lassen und aus Erfahrungen lernen; über den guten
Sinn von Hindernissen nachdenken und Neues erproben; die kleinen Schritte
würdigen und Kompetenzen aufbauen. Entwicklungsorientiert denken heißt:
dafür sorgen, dass die Richtung stimmt und dann der organischen Bewegung
folgen.